Behandlungsmethoden von Kopfläusen

So lange es Kopfläuse gibt, so lange ist der Mensch wohl auch schon bestrebt, diese lästigen Plagegeister wieder loszuwerden.

Hierbei unterscheidet man zwei Arten von Behandlungen, die häufig auch in Kombination angewendet werden:

  • Die mechanische Entfernung der Parasiten
  • Die äußerliche Anwendung eines Läusemittels direkt auf dem Haar und der Kopfhaut

Mechanische Entfernung

Die radikalste mechanische Lösung ist vermutlich das befallene Haar einfach abzurasieren. 

Viel humaner und im Ergebnis unauffälliger ist jedoch die Verwendung eines speziellen feinzinkigen Kammes, mit dem Läuse als auch deren Eier (Nissen) herausgekämmt werden. Der Nachteil dieser Vorgehensweise ist allerdings, dass sie sehr langwierig ist und konsequent über einen längeren Zeitraum angewendet werden muss. Bedacht sollte dabei auch werden, dass man während der Behandlungszeit jederzeit andere mit den Läusen anstecken kann. 

Auch wenn in vielen Fällen keine Bedenken bestehen, lokal anzuwendende Präparate – insbesondere physikalisch wirkende (s.u.) – während der Schwangerschaft oder Stillzeit zu benutzen, kann man nachvollziehen, dass manche Frauen während dieser Zeit eine rein mechanische Behandlung bevorzugen.

Heutzutage wird die mechanische Entfernung jedoch selten alleine angewendet, sondern mit anderen Behandlungsmethoden kombiniert.

Äußerliche (lokale) Anwendung eines Läusemittels

Hierbei handelt es sich um Mittel, die auf das Haar aufgetragen werden und durch unterschiedliche Wirkmechanismen, die Läuse abtöten:

  • Chemisch wirkende Präparate sind Insektizide, die toxisch (giftig) auf das Nervensystem der Kopfläuse einwirken und diese abtöten. Wegen Bedenken hinsichtlich der Wirkung auf den Menschen, werden diese Mittel aber immer häufiger von Fachleuten kritisch bewertet. Auch besteht die Vermutung, dass Tiere Resistenzen gegen die Wirkstoffe bilden und diese damit wirkungslos werden.

  • Physikalisch wirkende Mittel gehören zu der neuen Generation der Kopflausmittel. Hier haben sich verschiedene Wirkstoffe bewährt, die alle eines gemeinsam haben. Sie dringen in die Atemöffnungen der Tiere ein, wodurch diese in kurzer Zeit ersticken. Unter diesen Produkten gibt es sogar welche, die nicht nur die Läuse abtöten, sondern in einem Schritt gleich auch deren Eier.

Ein Präparat, das sich hier besonders bewährt, ist das Licener® Shampoo aus der Apotheke. Ein großer Vorteil dieses Produktes ist, dass es nur einmal angewendet werden muss, da es auf alle Entwicklungsstadien der Laus wirkt. Ein erneuter Befall durch das Schlüpfen der Larven aus den sich schon auf dem Kopf befindenden Eiern ist daher bei gründlicher Anwendung nicht angezeigt. 

(Eine Neuansteckung durch andere infizierte Personen ist aber natürlich möglich. Hier hilft ein weiteres wirkungsvolles Produkt: AntiJump®).

Weitere Vorteile sind, dass Licener® lediglich eine Einwirkzeit von 10 Minuten benötigt, um Kopfläuse schnell und effektiv abzutöten. Und je schneller der Kopf von Kopfläusen befreit ist, umso kleiner ist die Gefahr, dass man andere Personen mit Läusen ansteckt (Wirtswechsel). Sei es Zuhause, im Kindergarten oder zum Beispiel im vollen Bus. 

Anders als bei manch anderen Kopflaus-Mitteln, besteht durch die Anwendung von Licener® Shampoo auch nicht die Gefahr, dass das Kopfhaar verstärkt entflammbar ist. Licener® Shampoo ein Läusemittel der neuesten Generation.

Licener® – Kopfläuse. Nö, nicht mit mir!


Das Läuse-Abwehrspray AntiJump® dient der Vorbeugung gegen einen Kopflausbefall. 

AntiJump® ist ein Biozidprodukt. Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.